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Sonntag, April 18, 2010Under a clear blue skyLiebe Isländer! Dank eures Vulkans ist es mir seit Jahrzehnten das erste Mal wieder vergönnt, einen klaren, blauen Himmel ohne Kondensstreifen zu betrachten und meine Freude daran zu haben. Vielen Dank und jederzeit gerne wieder! Labels: nachdenklich Sonntag, Dezember 20, 2009Schon ein Riesending...Dienstag, Dezember 01, 2009Heute vor 25 Jahren...
...traten im nordindischen Bhopal 35 Tonnen hochgiftige Chemikalien aus der Pestizidfabrik der amerikanischen Union Carbide aus. 7000 Menschen fielen dem Unfall direkt zum Opfer, weitere 15000 starben seither an den Folgen der Einwirkung der giftigen Chemikalien. Geschätzte 500000 Menschen wurden durch den Unfall verletzt.
Der Unfall passierte aufgrund technischer Mängel, die vorwiegend auf den Geiz der amerikanischen Mutterfirma zurückzuführen sind. Bis heute weigert sich Union Carbide, angemessene Entschädigungen an die Opfer zu zahlen, geschweige denn, das Gelände zu dekontaminieren (was laut Schätzungen von Greenpeace durch einen lächerlichen Aufwand von 30 Millionen US- Dollar geschehen könnte). Die Bevölkerung Bhopals hat seit dem Unfall nur mangelnden Zugang zu unverseuchtem Trinkwasser. Wir haben immer noch nicht begriffen, wieviele Menschen weltweit für den Wohlstand von uns paar Ameuropäern ins Gras beissen mussten und müssen. Labels: Amerika, nachdenklich, zum Kotzen Dienstag, November 03, 2009Er war dann mal weg
Ein Gitarrenschüler von mir (etwa 35 Jahre alt) litt lange Zeit unter Angstattacken, Herzrasen und ein allgemein schlechtes Befinden. Nachdem er schon Ewigkeiten in Krankenhäusern verbracht hat und von den Ärzten keine Hilfe fand, beschloss er, den Jakobsweg bis Santiago de Compostella auf einer Länge von 900km zu laufen.
Heute kam er das erste Mal seither wieder in den Unterricht. Ich hatte einen Menschen vor mir, der aufrecht stand wie ein Baum und dem es offensichtlich ganz prima ging. Hat mich wahnsinnig gefreut zu sehen, wie der Kerl seine Dämonen erfolgreich niedergerungen hat. Sehr erfrischend zu sehen, daß es nicht nur "leidende" Leute gibt, die vor lauter Jammern und Mitleidssuche die Klappe nicht mehr zukriegen, sondern auch welche, die tatsächlich bereit sind, sich für ihr eigenes Wohlbefinden mobil zu machen und auf die Suche zu gehen. Mein Schüler berichtete, daß ihn seine Angstzustände auf den ersten 20km seines Weges in der bisher schlimmsten Form überrumpelt hatten. Die Prüfung bestand für ihn hauptsächlich darin, zu wissen, daß man auch mit Schmerzen, wenig Wasser, irre Hitze mitten in der Pampa nicht zerbricht wie Porzellan. Nachdem er das begriffen hatte, wich die Angst und machte Platz für Neugierde, Abenteuer, die Lust, seine Grenzen zu finden. Wir Menschen sind ein zähes Völkchen, nur vergessen wir das leider oftmals. Labels: Angst, nachdenklich, pilgern Freitag, Juli 03, 200924000
Dollar erhalten die Hinterbliebenen des Air France- Crashs pro verunglücktem Familienmitglied.
80000 Dollar pro Datei soll eine verurteilte US- Amerikanerin für illegal runtergeladene mp3- Dateien bezahlen. Sagt uns das etwas darüber, wieviel in unserer Zeit ein Menschenleben wert ist? Labels: nachdenklich Dienstag, Juli 22, 2008Gruslich
Die Regierung von Georgia bestellt 500.000 Plastiksärge.
Ist da irgendwie mal wieder ein überraschender Terrorangriff geplant? Schabernack bei irgendeiner Behörde? I´ve got Georgia on my mind... Labels: Amerika, Echt krass, nachdenklich, Sterben, wtf? Mittwoch, Juli 02, 2008Doch kein Bock auf Demokratie
Laut einer Studie der Friedrich-Ebert- Stiftung glauben ein Drittel der Westdeutschen sowie die Hälfte der Ostdeutschen nicht daran, daß die Demokratie Probleme lösen kann.
Überraschenderweise zieht sich dieses Verhältnis durch alle Schichten, die die Angst ums Überleben haben und die die Angst davor haben, ihre gepflegte Existenz zu verlieren. Kriegen die Menschen hier demnächst mal wieder raus, wie wenig sich Existenzangst um Demokratie und Vernunft schert? Leider macht die Umfrage keinen Unterschied zwischen "Demokratie" und "unserer Demokratie", da geht´s doch um ganz verschiedene Dinge, oder? (via jensscholz.com) Labels: nachdenklich, Politik Samstag, März 15, 2008Z 2
Gerade entdedckt, pünktlich zum Z-Tag:
Zeitgeist 2. Allerdings noch nicht gesehen, Ihr müsst Euch also Eure Meinung schon selbst bilden. Aber ist das nicht immer so? Labels: Amerika, Filme, Krieg, nachdenklich, Politik, Religion Mittwoch, Januar 02, 2008Was ist nur...
...mit Wikipedia los? Normalerweise gibt es auf Wikipedia für jeden noch so stümperhaften Amateurfilm einen Eintrag. Seit einigen Wochen fehlt der Eintrag für Zeitgeist als Film. Passt es da jemandem nicht, daß im www ein politik- und religionskritischer Film vorliegt, der nicht so ohne weiteres als Verschwörungstheorie abgetan werden kann? Gelegentlich sorge ich mich ein wenig um das Informationsmonopol, auf das ein jeder von uns täglich via Google und Wikipedia zugreift. Nicht, daß ich den Betreibern der jeweiligen Webseiten Böses nachsagen könnte, aber man sollte sich der Macht bewusst sein, die diese Seiten über die individuelle Festlegung des Begriffs "Wirklichkeit" haben.
Zeitgeist liegt übrigens auf oben genannter Seite mittlerweile auch in der deutschen Übersetzung vor. Ergänzung: Auch der Diskussionsverlauf auf Wikipedia um die Löschung von Zeitgeist wurde gelöscht. Labels: Filme, Google, nachdenklich, Politik, Religion Dienstag, November 27, 2007Der Vergleich hinkt nicht
Soeben dieses hier im Netz gefunden. Ich weise ausdrücklich daraufhin, daß Invasionsystems.de nicht für die Inhalte externer Links verantwortlich ist. Seht´s euch an, solange die Seite noch steht.
Mir scheint, der Autor der verlinkten Seite hat da detailreich gut recherchiert. Labels: Lauschangriff, nachdenklich, Politik Dienstag, Oktober 16, 2007Welthungertag.
Das erinnert mich daran, wieviel Glück ich habe, zur richtigen Zeit,
am richtigen Ort geboren worden zu sein. Zwar gibt es auch hier und heute Menschen, die kaum die Mittel zum Überleben haben. (Herr Hartz gehört glücklicherweise nicht dazu. Sonst müsste er womöglich irgendwann Sklavenarbeit gegen eine Eurille pro Stunde leisten, daß ihn sein eigenes Modell nicht verhungern lässt.) Aber, noch hab' ich 'nen Job und bin auch noch so leistungsfähig, mich selbst ernähren zu können. Anders sieht es zum Beispiel in Afrika aus. Die meisten der 24000 Leute, die täglich hungers sterben, sind Afrikaner. In Kenia allerdings macht gerade ein neues Lebensmittel Karriere: die Kartoffel. Mindestens zwei Ernten pro Jahr sind sicher, in höheren Lagen noch viel mehr. Das bringt Sättigung und womöglich Wohlstand. Hoffen wir, daß dort kein "Potato famine" stattfinden wird. Irgendein Minister hat übrigens behauptet, daß der forcierte Anbau zum Zwecke nachwachsender Rohstoffe den Hunger der Welt verstärke. Worauf ich nur bitter auflachen konnte, habe ich doch schon in den siebzigern im TV verfolgt, wie in den USA Tonnen von Äpfeln vernichtet wurden, nur daß der Preis stabil bleibt. Labels: nachdenklich, Politik |
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