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Sonntag, November 01, 2009

 

Japanische Fernsehwerbung

Viel Kohlensäure in dieser Limo.

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Dienstag, Mai 27, 2008

 

Das Gästebuch

habe ich denn mal deaktiviert, nachdem mir das Ding plötzlich mit 400 Spams pro Tag vollgelaufen ist. Mir geht Werbung auf den Sack. Jede Werbung. Spam. Fernsehen. Ihr tut gerade so, als wär Produktpräsenz das Wichtigste auf der Welt. Und dafür ist euch keine Perversion zu schade.
Beispielsweise hatte ich als Kind noch die Chance die "Peer Gynt Suite" wertfrei zu hören, mir meine eigenen Bilder dazu zu schaffen und diese Musik für immer in mein Herz zu schliessen. Heute wird das Ding zunächst mal mit einer Bierwerbung assoziiert, etliche Schätze unserer Kultur, von Mozart bis Elvis, von Da Vinci bis Kandinski sind dafür verhurt worden, damit irgendeine Klitsche ihre Pampen besser verkauft.
Bleibt mir vom Hals mit eurer Werbung, wenn ich was brauche werde ich mich schon melden.

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Montag, April 21, 2008

 

Das ließ mich würgen

Gelegentlich werde ich gefragt, warum ich noch kein Windows Vista benutze. Der Grund ist simpel. Wegen dieses Webespots. Wer solche Machwerke auch nur seinen Vertriebsmitarbeitern vorspielt, dem sollte man wohl besser keine Betriebssysteme abkaufen. Endlich mal ein echtes Argument für Linux.

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Mittwoch, Februar 27, 2008

 

Du verdienst...

...Dein Geld damit, andere Leute auf ihrem Privattelefon anzurufen um ihnen irgend etwas zu verkaufen?? Du arbeitest für eine Firma, die Dich auffordert, mein Telefon als Werbemedium zu benutzen? Oder Du lieferst und konfigurierst automatische Anrufsysteme, die dann bei den Leuten mit begeisterungsschwangerer aber künstlicher Stimme zu beliebigen Tageszeiten anrufen um den Mist irgend eines Konzerns zu verkaufen?? Dann ist der folgende Absatz an Dich gerichtet.

Such Dir ein Leben. Schon klar, daß Du´s in Deiner Jugend nicht leicht hattest, mit einer Mutter, die kleine Kinder vom Fahrrad kickte um dann am Sattel zu schnüffeln sowie Deinem ständig besoffenen syphilitischem Vater. Vor 400 Jahren hätte man Affen wie Dich noch gepfählt, heute gibt´s Psychologen und Heilsarmee. Und ich garantiere Dir, wenn Du hier nochmal anrufst, um mich zu fragen, ob ich Günther Jauch und die Klassenlotterie kenne, oder mir jeglichen anderen Dreck inklusive eines neuen Telefonanschlusses verkaufen willst, dann versaue ich Dir den restlichen Tag, wie dem jungen Herrn mit französischem Akzent, der mich gestern von einer französischen Nummer aus anrief um mich zu einer "Präsentation" einzuladen. (erstmal 5 Minuten in der Leitung hängen lassen, dann nach kurzem vertrauenschaffendem Geplauder ein wenig über seine Vorfahren und seine daraus resultierenden mentalen Disabilitäten reflektiert. Hat dann wortlos aufgelegt, da hatte ich das Wichtigste aber schon gesagt. Der ruft nicht mehr an.)

Ich dachte mir, das Modell könnte Schule machen, und daher rufe ich an dieser Stelle alle Konsumenten dazu auf, sich gegen diese imer schlimmer um sich greifenden Anrufe durch bösartige Beleidigungen zu wehren. Insult the spammer !!!
Wenn die Robinsonliste nicht hilft, dann Krieg.

Anrufer, die für nichtkommerzielle statistische Zwecke anrufen, sind willkommen und werden im Normalfall nicht beleidigt.

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Freitag, Juni 15, 2007

 

Trau, schau wem.


Über Werbung lässt sich viel sagen, schreiben, diskutieren.
Herden von Studenten hören darüber Vorlesungen. Semesterlang.
Über eines sind sich aber alle einig: Werbung lügt.
Meistens jedenfalls. Auf die eine oder andere Weise.
Seit Jahrzehnten wäscht jedes beliebige Waschmittel weißer als je zuvor,
und Windbeutel werden bald 30% leckerer sein.

Jedoch sind wir alle mehr oder weniger unbewusst dazu bereit
zu glauben was uns aufgetischt wird, es muß nur chic aufbereitet sein.
Hierzu werden Euphemismen, Schlagwörter und allgemein eine stark
reduzierte Sprache angewandt, daß man bisweilen geneigt ist,
sich an Neusprech zu erinnern.
Eine Entwicklung über die es zumindest wert ist nachgedacht zu
werden, da man seit langem schon (Wahrscheinlich seit Erfindung
der Fernsehwerbung) ein Abfärben der Sprachgewohnheiten der Werbung
auf das tägliche Leben außerhalb der Röhre beobachten kann.
Vom Gebrauch des Englischen ist man allerdings langsam wieder
abgekommen, da die Werbeschaffenden mittlerweile entdeckt haben, daß
das nur vielleicht die Hälfte der jeweiligen Zielgruppe versteht.
(Komm rein und find' wieder raus.)

Nun, wer sich ein Bisschen für die Mittel und Wege, und möglicherweise
auch für die Fachsprache von Werbung und Marketing interessiert,
findet vielleicht das hier ganz interessant.
Etwas weiter unten findet man da in Blau, wie sowas funktioniert.
Einige Zeitgenossen mögen diese Ausführungen zwar für grob sexistisch
halten, aber sie sind nicht unaufschlussreich.
Allerdings auf englisch; wer also die Phrase "come in and find out" nicht
korrekt übersetzen kann, sollte sich eine Lektüre vielleicht nochmal überlegen.


Übrigens: Momentan wird tatsächlich eine leicht bläuliche Färbung der
Weißwäsche angestrebt, sie erstrahlt so gefälliger und vor allem: weißer.

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Dienstag, Februar 20, 2007

 

Noch leckerer?


Was da wohl drin sein mag?

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