HMleiste10202

Freitag, April 03, 2009

 

Sowas wie Frühling

da draussen. Ich trau der Sache noch nicht, aber tatsächlich kann man abends noch im Freien sitzen, ohne Vergletscherung fürchten zu müssen. Auch die Lawinengefahr läßt nach, und die Chancen, von hier ins Tal nach Pforzheim zu gelangen, ohne von halbverhungerten Eisbären gerissen zu werden, wachsen.

Nächste Woche sind Osterferien, früher sind da immer mindestens Schwede und ich an den Lago Maggiore gefahren, um ein paar Tage auf dem Surfboard zu cruisen, zu 16 Leuten in 6- Mann- Zelten zu feiern, den Besoffenen nachts zuzuhören, wie sie mit der Stirn voran auf ihrer Autohupe einschlafen und unzählige Cappucino im Cafe Verbania zu schütten. Hätt´ich auch mal wieder Lust drauf.

Labels: , ,


Dienstag, Juli 22, 2008

 

Das Schönste

am Beruf als Musiklehrer sind die Schulferien. Und die fangen übermorgen an. 6.5 Wochen harter Freizeitstoff. Wird mir Zeit geben, das Studio endlich richtig zum Laufen zu bringen (hatte gestern nacht schon umfangreiche Fortschritte), einen kleinen Abstecher nach Westfrankreich zu machen und ENDLICH mal wieder richtig auszuschlafen.

Labels: ,


Montag, Juni 23, 2008

 

Gewonnen?

Von wegen!
Morgen, SW3, das Schlaglicht mit dem Thema
gewonnene Reisen.
Erwähnt wird auch genau jener Veranstalter,
mit dem Mario und ich in der Türkei waren,
was hier schon nachzulesen ist.

Labels: ,


Montag, April 07, 2008

 

Reisebericht Türkei

So begab es sich, dass mein Bruder Knut vor einiger Zeit eine Gewinnbenachrichtigung über eine Türkeireise in seinem Briefkasten fand.
Da er selber keine Zeit für die Reise hatte, schenkte er die Reise kurzerhand mir und ich lud Wolfgang au ´ne Woche Türkeitour ein.
Bereits im Vorfeld waren wir über die mangelnde Seriosität des Reiseanbieters informiert, hielten uns also mit Buchungen für irgendwelche Rundreisen oder Halbpensionen zurück.

Wir begannen unseren Urlaub direkt in Antalya, nettes Hotel direkt am Meer, in der Nähe von den Wasserfällen.
Schon am ersten Tag informierte uns die Reiseleitung über Änderungen im Reiseablauf, so wurden auf alle Fahrten zwischen den drei Hotels Verkaufsveranstaltungen geplant, verbunden mit Frühaufstehen um 5.30 und einpeitschenden, zur Kaufmotivation gedachten Parolen unserer Reiseleiterin.
Diese konnte ich dann ganz unmissverständlich davon überzeugen, Wolfgang und mich (sowie später auch andere unserer Reisegruppe) besser nicht zu versuchen zu überreden, an solchen Verkaufsveranstaltungen teilzunehmen.

Das geschah während folgenden Dialogs:
Mario:?Ich geh solange da drüben Kaffee trinken?
Reiseleiterin:? Aber ich bin für sie verantwortlich?
Mario:?Wie?? Ich bin volljährig?
RL:?Aber sie müssen da mit reingehen?s
Mario:?Sterben muss ich?
RL.?Also äh, gut, dann gehen sie mal da beiseite?
Mario:?Lass meinen Arm los, Du?

Versuchte mich diese Reiseleiterin doch tatsächlich physisch von meinen Mitreisenden abzudrängen, damit ich diese nicht auch noch mit meinem Konsumunwillen infiziere.
Damit waren die Fronten geklärt und die Bar geöffnet.
Unsere Reiseführerin (sie hiess Hürriet, Hülya oder Karlheinz, ich kann mich kaum erinnern) entwickelte sich während der nächsten Tage zu einem geliebten Feindbild unserer Reisegruppe. Wenn sie morgens im Bus anfing durch die Verstärkeranlage zu sprechen, sah man massenweise Hände hochfliegen und die Ausschalter der Lautsprechersysteme an jedem Sitzplatz betätigen. Die Frau brüstete sich ca. 2 mal die Stunde mit ihrem Germanistikstudium, dass sie, nach ihrer Sprachfähigkeit zu schliessen, billig bei ebay erstanden hatte. Zudem monologisierte sie stundenlang über ihr stark verzerrtes und wohl aus dem regierungsnahen Fernsehen erworbenes Bild der Frauen in der Türkei und brachte historische Fakten durcheinander. Aus unserer Sicht hätte sie sich lieber bei Bahlsen zum Kekseeinpacken bewerben sollen, denn als Reiseführerin. Die war wirklich dumm wie Brot und zudem noch eine Nervensäge.

Ansonsten gestalteten wir unseren Urlaub ziemlich auf eigene Faust, gemeinsam mit ein paar neuen Freunden aus unserer Reisegruppe besuchten wir die alten Ausgrabungen der griechischen Städte Ephesos und Phaselis, kraxelten auf den Kalkfelsen von Pamukkale herum, sahen die Ruinen von Herapolis, wanderten durch die Altstadt von Antalya, feierten heftig mit unterschiedlichen türkischen Einheimischen herum und hatten eine Menge Spaß.

Ein lieber Gruß an dieser Stelle an die netten Leute, die wir während des Urlaubs kennengelernt haben, deren Gesellschaft aus diesem Urlaub wirklich was Besonderes werden liess. Insbesondere an Hans und Felix, Stephan und Victor, Anne und Gert, sowie Alex, Ali, Nuri und Mehmed.

Fazit: Wer in seinem Briefkasten eine Gewinnbenachrichtigung von Meier- Reisen für einen Urlaub in der Türkei findet, kann die Reise sorglos antreten, sofern er nicht auf die Idee kommt, irgendwas von den von Meier angebotenen Tagesausflügen zu buchen, die sind nämlich Abzocke bzw. Werbeveranstaltungen der übelsten Art. Die Tagestouren sind völlig überteuert, jede der angebotenen Touren kann jedoch mit Hilfe einheimischer Firmen problemlos vor Ort gebucht und durchgeführt werden.
VORSICHT: Es gibt eine Menge verdeckter Kosten, in die man reinstolpern kann, so werden alle Tagestouren separat berechnet, die Komplettbuchung aller Ausflüge, die einem am Anfang des Urlaubs als ?Sparpaket? angeboten wird, spart in Wirklichkeit nichts, kostet im Gesamten das mehrfache des Preises, den einheimische Touristikunternehmen verlangen.
Für den Rückflug nach Deutschland verlangen Meier- Reisen schliesslich noch eine Sicherheitsgebühr, auf die in den ursprünglichen Reiseunterlagen auch nur im Kleinstgedruckten hingewiesen wird.

Labels:


Samstag, März 29, 2008

 

Kurze Nachricht aus der Türkei

Wetter Scheisse. Sonst alles schwer geil. Lassts euch gutgehen

Labels:


This page is powered by Blogger. Isn't yours?