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Donnerstag, Oktober 22, 2009Und was ist eigentlich mit den Helis?
Ist ja schon fast einen Monat her, daß ich hier über Nacht den CopterX zusammengebaut habe. Am Wochenende nach dem Zusammenbau hatte ich den Erstflug, der unproblematisch aber auch unspektakulär verlief, da die avisierte Motorleistung nicht wirklich für einen wendigen Flug ausreichte. Am gleichen Tag beschädigte ich den Hubschrauber durch einen Schaltfehler am Boden. Heli ging aus dem Stillstand auf Vollgas und vollführte den Hühnertanz auf dem Feldweg. Musste eine Hauptrotorwelle und ein Kugelgelenklager auswechseln. Stellte kurz darauf fest, daß die zugegebenermassen auffällig billigen Servos des chinesischen Lieferanten nicht mal den Pappkarton wert waren, in dem sie eingepackt waren. Also einen anderen Hauptmotor und 3 Taumelscheibenservos von Nexspor eingebaut. Und siehe da, der Copter fliegt ganz fantastisch, habe das schöne Wetter diese Woche für die präzise Einstellung des gesamten Fahrzeugs genutzt und massenweise Akkus leergeflogen. Flips und Loops gehen wie am Schnürchen, das Ding fliegt sich mit seinen 800g Abfluggewicht und der Konstruktion aus Aluminium wesentlich präziser und kräftiger, als sein 140g leichterer Vorgänger Blade 400. Liegt im Wind wie ein Fels in der Brandung.
Wolfgang hat seinen fast baugleichen Heli mittlerweile auch schon mehrfach sicher in der Luft gehabt, Micha übt täglich mit dem kleinen Walkera. Die Juggernaut Heli Association ist also wohlauf. Video vom CopterX folgt noch. Bis dahin ein Video von Alan Szabo beim Vorführen des neuen T-rex 450 Sport. So würde ich auch gerne fliegen können: Labels: fliegen, Helikopter, Technik Freitag, September 25, 2009HELIKOPTOS![]() Nach zweieineinhalb Nächten mit zwangsläufigem Schlafmangel habe ich mit Michas Assistenz den ganzen Schorf aus Schrauben, Ruderhörnern, Kabeln, Kipphebeln, Wellen, noch mehr Schrauben zu einem Taumelscheibensalat erster Ordnung verarbeitet. Servolaufwege eingestellt, Taumelscheibe und Rotorblätter sind justiert, Antrieb ist getestet, Gyrowerte sind gesetzt. Das Ding wird fliegen. Meine einzige Furcht ist, daß eine von diesen Millionen von Schrauben im Rotorkopf trotz dreifacher Überprüfung doch nicht richtig fest sitzt und das Teil im ersten Schwebeflug Einzelteile bei halber Schallgeschwindigkeit von sich spuckt um sich dann fest in die Ackerkrume zu verbeissen. Aber ich bin zuversichtlich. Am Wochenende gibt es einen "Maiden Flight" Labels: basteln, fliegen, Helikopter, Spinner, Technik Mittwoch, September 23, 2009Das hier...![]() ...ist ein Modellhelikopter. Modell CopterX 450 V2 AE. Es sieht zwar noch nicht wie ein Modellheli aus, ich mache mich aber gleich an die Arbeit. Labels: basteln, fliegen, Helikopter, Technik Donnerstag, Juni 18, 2009Rotorkopf geheiltRotorkopfsalatSonntag, Mai 24, 2009Neues Onboard Video
Heute mittag mal Daniels Sportscam an den Heli getaped und im Flug gefilmt.
Man erkennt, daß der Heli für Filmaufnahmen wahrscheinlich zu unruhig fliegt. Werden das demnächst mal mit Einzelbildern versuchen. Labels: Filme, fliegen, Helikopter, Technik Donnerstag, April 23, 2009"Die Kinder sind der Politik egal"
...schreibt "Telepolis" und beschreibt in diesem Artikel recht ausführlich, warum die angeblich gegen Kinderpornografie eingerichteten Netz- /Seitensperrungen den Betroffenen eher schaden als nützen werden.
Ausgerechnet unsere Familienministerin benutzt die Kinder für ihre propagandistischen Zwecke. Anstatt also Hersteller von Kinderpornografie zu jagen und die Konsumenten dingfest zu machen, setzt man also lieber auf Zensur und Wegschauen. Wie ignorant und menschenfeindlich kann diese Regierung noch werden? Zensursula, Du legst es wirklich drauf an, daß sich Deine Kinder für Dich schämen werden. Labels: Dummheit, Politik, schlecht, Technik Montag, April 06, 2009Nordkorea
vermeldet den ersten erfolgreichen Start des Satelliten "Kwangmyongsong-2" der planmäßig in den nächsten Monaten vom Boden des Pazifik aus langweilige koreanische Propagandamärsche senden wird. Uns gefällt den Namen des Satelliten, wir sind aber der Meinung, daß es preiswertere Methoden gibt, um Altmetall auf dem Meeresgrund zu entsorgen oder schlechte Musik zu hören.
Labels: Medien, Propaganda, Technik Donnerstag, Januar 22, 2009Reaper
find ich gut Mittlerweile bei Version 2.55.
Am hübschesten mit der Khali- Skin: ![]() Labels: Musik, Software, Technik Donnerstag, September 04, 2008Instrumentenbau bei den Invasion Systems
Habe heute mal ein wenig in alten Fotografien gewühlt und dieses Bild eines hübschen Eigenbaus aus den Frühneunzigern gefunden
![]() Das im Bild sichtbare Instrument nannten wir "Rohrzak", im Prinzip ist es Klangerzeuger und Aufnahmeeinheit gleichzeitig. Zur Verwendung kamen ein Mikrofon (SennheiserMD421), ein Staubsaugerschlauch, eine (frisch gereinigte) Toilette und einem vor der Toilettentür aufgestellten Verstärker nebst Lautsprecher. Gespielt wurde das Rohrzak von zwei Personen gleichzeitig, zunächst wurde eine stabile Rückkoplung zwischen Mikrofon und Lautsprecher erzeugt, die dann von einem Instrumentalisten durch Betätigen der Spülung und vom anderen Musiker durch rhythmisches Treten gegen die Klotür moduliert wurden. Das daraus entstehende Musikstück nannten wir ebenfalls Rohrzak, es war nicht hübsch, aber originell, und sobald ich meine alten 30kg Vierspurtapes gesichtet habe, werde ich es hier veröffentlichen. Labels: Bass, Experiment, kaputt, lustig, schräg, Studio, Technik, wtf? Dienstag, Juni 17, 2008Doing it with the Reaper
Die letzten Jahre habe ich in meinem Studio mit Cubase SX3 gearbeitet. Nachdem Emagics Logic nur noch für den Mac hergestellt wurde, blieb auch kaum eine andere Wahl. Letzte Woche hatte ich mich mit Mathias noch drüber unterhalten, was wohl aus dem "Beinahe"- Freeware- Ansatz "Reaper" von Cockos Software geworden ist. Habe mir die neueste Version von Reaper an diesem Abend als Trial heruntergeladen und teste seitdem.
Fazit nach 4 Tagen und 2 aufgenommenen Musikstücken: - Cubase SX ist für mich erledigt. - Selten so einen intuitiven, stabilen Sequencer gesehen - Viele Arbeitsschritte, die mich vorher Minuten gekostet haben, kosten mich jetzt höchstens 2 Mausklicks - Die Anbindung hochwertiger Studiohardware läuft unproblematisch vonstatten - Die Standardaudioprozesse (EQ, Comp) die mitgeliefert werden, können sich hören lassen - Das Programm braucht wenig von meiner kostvaren Prozessorleistung. Habe hier bei Stücken mit 25 Spuren, insgesamt ca. 50 Effekten, nichtmal 30% Rechenlast angefordert. Da lacht der Quadcore. Die durchdachte Performance- Anzeige von Reaper hilft einem ausserdem, bös prozessorfressende Plugins zu bändigen. - Lob, Lob, Hudel, Lob in Verbindung mit uneingeschränkter Empfehlung Reaper kann als uneingeschränkte Vollversion heruntergeladen werden (einfach mal googeln), regelmäßige Benutzer werden gebeten, die Software zu kaufen, ca. 36 EUR für Privatnutzer, 150 EUR für kommerzielle Nutzer. Das hört sich anders an, als die üblichen 400-800 Euronen für einen Sequenzer, der alles kann, und Reaper kann alles, was man so von einem guten Sequencer erwartet. Das Beste ist, das Reaper nicht der Kreativität steht. Habe ich einmal mein Mastertemplate richtig ans Studio angepasst, kann ich mich durchgehend aufs Musikmachen konzentrieren. Labels: Musik, Software, Technik Dienstag, Februar 26, 2008Kürzlich in Dänemark
SO sieht das aus, wenn man bei Sturm vergisst, die Rotorblätter einer Windkraftanlage in Segelstellung zu bringen.
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