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Donnerstag, Januar 22, 2009

 

Reaper

find ich gut Mittlerweile bei Version 2.55.
Am hübschesten mit der Khali- Skin:

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Dienstag, Juni 17, 2008

 

Doing it with the Reaper

Die letzten Jahre habe ich in meinem Studio mit Cubase SX3 gearbeitet. Nachdem Emagics Logic nur noch für den Mac hergestellt wurde, blieb auch kaum eine andere Wahl. Letzte Woche hatte ich mich mit Mathias noch drüber unterhalten, was wohl aus dem "Beinahe"- Freeware- Ansatz "Reaper" von Cockos Software geworden ist. Habe mir die neueste Version von Reaper an diesem Abend als Trial heruntergeladen und teste seitdem.

Fazit nach 4 Tagen und 2 aufgenommenen Musikstücken:
- Cubase SX ist für mich erledigt.
- Selten so einen intuitiven, stabilen Sequencer gesehen
- Viele Arbeitsschritte, die mich vorher Minuten gekostet haben, kosten mich jetzt höchstens 2 Mausklicks
- Die Anbindung hochwertiger Studiohardware läuft unproblematisch vonstatten
- Die Standardaudioprozesse (EQ, Comp) die mitgeliefert werden, können sich hören lassen
- Das Programm braucht wenig von meiner kostvaren Prozessorleistung. Habe hier bei Stücken mit 25 Spuren, insgesamt ca. 50 Effekten, nichtmal 30% Rechenlast angefordert. Da lacht der Quadcore. Die durchdachte Performance- Anzeige von Reaper hilft einem ausserdem, bös prozessorfressende Plugins zu bändigen.
- Lob, Lob, Hudel, Lob in Verbindung mit uneingeschränkter Empfehlung


Reaper kann als uneingeschränkte Vollversion heruntergeladen werden (einfach mal googeln), regelmäßige Benutzer werden gebeten, die Software zu kaufen, ca. 36 EUR für Privatnutzer, 150 EUR für kommerzielle Nutzer. Das hört sich anders an, als die üblichen 400-800 Euronen für einen Sequenzer, der alles kann, und Reaper kann alles, was man so von einem guten Sequencer erwartet.

Das Beste ist, das Reaper nicht der Kreativität steht. Habe ich einmal mein Mastertemplate richtig ans Studio angepasst, kann ich mich durchgehend aufs Musikmachen konzentrieren.

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Montag, April 21, 2008

 

Das ließ mich würgen

Gelegentlich werde ich gefragt, warum ich noch kein Windows Vista benutze. Der Grund ist simpel. Wegen dieses Webespots. Wer solche Machwerke auch nur seinen Vertriebsmitarbeitern vorspielt, dem sollte man wohl besser keine Betriebssysteme abkaufen. Endlich mal ein echtes Argument für Linux.

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Dienstag, März 04, 2008

 

Like to write music??

ist der Slogan von MySong, eines Projektes, das jetzt seine erste Version einer automatischen Harmonisierungssoftware vorstellt. Praktisch arbeitet diese Software, indem sie zu einer aufgenommenen Gesangsstimme automatisch die Begleitharmonien entwickelt und abspielt.
(siehe Videobeispiel weiter unten auf der verlinkten Seite)
Mit einem Schieberegler entscheide ich, ob das Lied traurig oder fröhlicher wird.

Klar, diese Software wird nützlich sein für Gesangsschüler- und Studenten, die nicht mehr zum Regal laufen müssen, um ihre Sing along CDs rauszuholen. Damit hat sich´s aber.
Ansonsten sehe ich die Strassen voll herumlungernder arbeitsloser Komponisten und Arrangeure vor mir. Und den guten Musikgeschmack endgültig im Gulli. Oder simuliert diese Software auch die Entwicklung der Harmonik, die wohl weiter fortschreiten könnte, wenn man den Leuten aus Rentabilitätsgründen nicht schon lange nur noch Kleinkindermusik im Radio vorsetzen würde.
Ziemlich absehbar, daß sich mit Hilfe eines solchen Systems der finanzielle Aufwand für Musikproduktionen weiter drastisch senken wird. Und das wir uns in 10 Jahren nach der komplexen Fülle, die dann vergleichsweise DSDS liefert, zurücksehnen werden.

Hoffentlich gibt es bald Software, die das Atmen für mich übernimmt, mir meinen Frisbee wirft, für mich furzt, den zeitraubenden Beischlaf übernimmt, für mich ans Telefon geht, ja am besten meine gesamten sozialen Verpflichtungen für mich übernimmt und für mich Spaß hat, damit ich den ganzen Tag ungestört angstvoll im Dunklen kauern kann. Mit einem Schieberegler für den Grad der Dunkelheit.

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