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Mittwoch, Februar 24, 2010

 

Pat Metheny...

...gehört schon seit Jahren zu meinen persönlichen Lieblingsmusikern. Sein neuestes Projekt kommt ohne Begleitmusiker aus, er befindet sich gerade auf Europatournee mit der ersten vollautomatischen Band der Welt.
Pat Metheny und das Orchestrion:

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Montag, November 09, 2009

 

Flux- Kompensator?

10000 Wissenschaftler haben 15 Jahre lang am LHC, dem "Large Hadron Collider" gearbeitet. Und jetzt funktioniert das Ding nicht. Stattdessen versagt der gewaltige Teilchenbeschleuniger immer wieder durch seltsame technische Probleme. Der LHC soll dem Nachweis des Higgs- Bosons gelten, einem vorhergesagten, aber bisher nicht nachgewiesenen Elementarteilchen.
Holger B. Nielsen and Masao Ninomiya, eigentlich als seriöse Wissenschaftler bekannt, haben jetzt die Behauptung aufgestellt, daß LHC genauso wie sein Vorgänger SSC (amerikanisches Projekt, nach laufenden Fehlschlägen 1993 eingestellt) nicht funktionieren KÖNNEN, weil die Natur selbst den Versuch verhindert. Die Erklärung läuft darauf hinaus, daß das Universum durch Teilcheneinwirkung aus der Zukunft versucht, den Versuch, Higgs- Bosonen zu erzeugen, zu verhindern. (Link)
Der letzte Versuch wurde durch ein Stück Baguette verhindert, daß durch ungeklärte Ursache in den Teilchenstrahl gelangt ist.
Stoff, der eines Douglas Adams würdig ist.

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Dienstag, September 09, 2008

 

Mit etwas Glück...

... könnt ihr sogar einen Unfall beobachten. Nämlich die Entstehung eines schwarzen Lochs, daß in 3-5 Jahren die Erde vernichten wird.
Mittwoch morgen um 9.00, hier live bei CERN.

Vielleicht reichts ja immerhin für nen kuscheligen kleinen Neutronenstern.

Einige Wissenschaftler sind sich ja sehr unsicher über die möglichen Folgen des Cern Experiments. Denen muß man entgegnen, daß es um mehr geht, als schnödes Erdenleben, hier geht es immerhin um den Nobelpreis, da kann man ein Experiment schon mal starten, auch wenn es noch nicht vollständig durchgerechnet ist. Und für den Nobelpreis muss man sich halt beeilen, da muss man auch mal rücksichtslos sein können. Wenn´s schief geht, sind sie ja ausserdem alle tot, d.h. die Frage der Verantwortung entsteht gar nicht erst. Bravo Wissenschaft, eure Skrupellosigkeit erlebt den größten Höhepunkt seit Oppenheimer.

Ich bin kein Gegner des Teilchenbeschleunigers, im Gegenteil, ich bin an den Resultaten sehr interessiert, aber ich bin dagegen, daß der LHC mit einem Restrisiko auf stabile Mikrosingularitäten startet, während er diesseits des Asteroidengürtels positioniert ist. Geht das irgendjemanden von euch anders? Wurdet ihr auch nicht gefragt?

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Donnerstag, September 04, 2008

 

Instrumentenbau bei den Invasion Systems

Habe heute mal ein wenig in alten Fotografien gewühlt und dieses Bild eines hübschen Eigenbaus aus den Frühneunzigern gefunden



Das im Bild sichtbare Instrument nannten wir "Rohrzak", im Prinzip ist es Klangerzeuger und Aufnahmeeinheit gleichzeitig.

Zur Verwendung kamen ein Mikrofon (SennheiserMD421), ein Staubsaugerschlauch, eine (frisch gereinigte) Toilette und einem vor der Toilettentür aufgestellten Verstärker nebst Lautsprecher.

Gespielt wurde das Rohrzak von zwei Personen gleichzeitig, zunächst wurde eine stabile Rückkoplung zwischen Mikrofon und Lautsprecher erzeugt, die dann von einem Instrumentalisten durch Betätigen der Spülung und vom anderen Musiker durch rhythmisches Treten gegen die Klotür moduliert wurden.

Das daraus entstehende Musikstück nannten wir ebenfalls Rohrzak, es war nicht hübsch, aber originell, und sobald ich meine alten 30kg Vierspurtapes gesichtet habe, werde ich es hier veröffentlichen.

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Dienstag, März 04, 2008

 

Like to write music??

ist der Slogan von MySong, eines Projektes, das jetzt seine erste Version einer automatischen Harmonisierungssoftware vorstellt. Praktisch arbeitet diese Software, indem sie zu einer aufgenommenen Gesangsstimme automatisch die Begleitharmonien entwickelt und abspielt.
(siehe Videobeispiel weiter unten auf der verlinkten Seite)
Mit einem Schieberegler entscheide ich, ob das Lied traurig oder fröhlicher wird.

Klar, diese Software wird nützlich sein für Gesangsschüler- und Studenten, die nicht mehr zum Regal laufen müssen, um ihre Sing along CDs rauszuholen. Damit hat sich´s aber.
Ansonsten sehe ich die Strassen voll herumlungernder arbeitsloser Komponisten und Arrangeure vor mir. Und den guten Musikgeschmack endgültig im Gulli. Oder simuliert diese Software auch die Entwicklung der Harmonik, die wohl weiter fortschreiten könnte, wenn man den Leuten aus Rentabilitätsgründen nicht schon lange nur noch Kleinkindermusik im Radio vorsetzen würde.
Ziemlich absehbar, daß sich mit Hilfe eines solchen Systems der finanzielle Aufwand für Musikproduktionen weiter drastisch senken wird. Und das wir uns in 10 Jahren nach der komplexen Fülle, die dann vergleichsweise DSDS liefert, zurücksehnen werden.

Hoffentlich gibt es bald Software, die das Atmen für mich übernimmt, mir meinen Frisbee wirft, für mich furzt, den zeitraubenden Beischlaf übernimmt, für mich ans Telefon geht, ja am besten meine gesamten sozialen Verpflichtungen für mich übernimmt und für mich Spaß hat, damit ich den ganzen Tag ungestört angstvoll im Dunklen kauern kann. Mit einem Schieberegler für den Grad der Dunkelheit.

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Freitag, Februar 01, 2008

 

Mal wieder richtig chillen

Soeben gefunden, eine auf 24 Stunden timestretched Version von Beethovens 9. Symphonie.
Unfassbar, welch pschedelische Tiefen dieses Werk in diesem Tempo entfaltet.

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