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Montag, November 16, 2009

 

Kalif...

...werden ist nicht einfach. Eigentlich ging mit Mathias neuem Rechner zunächst mal alles gut. Ein i7 Prozessor in Verbindung mit einem Asus P6T- Deluxe v2 Mainboard mit 6GB Ram @ 1333 MHz hätte ein sicheres Rezept sein sollen, mich von meinem seit über 1 Jahr gehaltenen Thron des schnellsten Rechners zu stürzen. Mathias hatte gerade die 90 Tage Trial Version von Windows 7 installiert und alles lief prima, bis uns auffiel, daß der Rechner nach einer gewissen Laufzeit immer nur 4GB Ram anzeigte. Das Ganze eskalierte schliesslich zur Feststellung, daß beim Einbau des Prozessors durch zu hohen mechanischen Anpressdruck 2 Pins im Prozessorsockel abgeknickt waren, ein scheinbar typisches Problem beim Asus P6T.
Erstmal nix mit Kalif, morgen werden wir´s mit umgetauschtem Mainboard nochmal versuchen und ich suhle mich einen letzten Tag im Kalifenposten. Nein, ich habe Mathias Rechner NICHT sabotiert.

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Dienstag, Juli 01, 2008

 

Blaue Bildschirme

hatte ich in letzter Zeit genug. Nachdem es mir nicht gelungen ist, eine stabile Installation auf dem neuen Studiorechner zum Laufen zu bringen, die seltener als zweimal am Abend abgestürzt ist, habe ich das Ding in Udos Werkstatt geschleppt. Dieser bestätigte wenige Stunden später meinen Verdacht auf ein defektes Mainboard, indem er sich Sekunden nach dem Einschalten am Kühlkörper der Southbridge die Finger verbrannte.
Er hat bei seinem Lieferanten sogleich ein neues Brett bestellt, in zwei Tagen werde ich´s dann nochmal probieren. Solange muss der alte, aber unendlich stabile Studiorechner zum Jam Session machen herhalten.

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Dienstag, März 04, 2008

 

Like to write music??

ist der Slogan von MySong, eines Projektes, das jetzt seine erste Version einer automatischen Harmonisierungssoftware vorstellt. Praktisch arbeitet diese Software, indem sie zu einer aufgenommenen Gesangsstimme automatisch die Begleitharmonien entwickelt und abspielt.
(siehe Videobeispiel weiter unten auf der verlinkten Seite)
Mit einem Schieberegler entscheide ich, ob das Lied traurig oder fröhlicher wird.

Klar, diese Software wird nützlich sein für Gesangsschüler- und Studenten, die nicht mehr zum Regal laufen müssen, um ihre Sing along CDs rauszuholen. Damit hat sich´s aber.
Ansonsten sehe ich die Strassen voll herumlungernder arbeitsloser Komponisten und Arrangeure vor mir. Und den guten Musikgeschmack endgültig im Gulli. Oder simuliert diese Software auch die Entwicklung der Harmonik, die wohl weiter fortschreiten könnte, wenn man den Leuten aus Rentabilitätsgründen nicht schon lange nur noch Kleinkindermusik im Radio vorsetzen würde.
Ziemlich absehbar, daß sich mit Hilfe eines solchen Systems der finanzielle Aufwand für Musikproduktionen weiter drastisch senken wird. Und das wir uns in 10 Jahren nach der komplexen Fülle, die dann vergleichsweise DSDS liefert, zurücksehnen werden.

Hoffentlich gibt es bald Software, die das Atmen für mich übernimmt, mir meinen Frisbee wirft, für mich furzt, den zeitraubenden Beischlaf übernimmt, für mich ans Telefon geht, ja am besten meine gesamten sozialen Verpflichtungen für mich übernimmt und für mich Spaß hat, damit ich den ganzen Tag ungestört angstvoll im Dunklen kauern kann. Mit einem Schieberegler für den Grad der Dunkelheit.

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Montag, November 12, 2007

 

Gerettet

...da hatte mein Neffe Manuel noch ein Mainboard mit Sockel 754 im Zauberhut. Kiste läuft stabil und flink, die Zockereien des Winters mögen beginnen.

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