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Dienstag, Dezember 01, 2009Heute vor 25 Jahren...
...traten im nordindischen Bhopal 35 Tonnen hochgiftige Chemikalien aus der Pestizidfabrik der amerikanischen Union Carbide aus. 7000 Menschen fielen dem Unfall direkt zum Opfer, weitere 15000 starben seither an den Folgen der Einwirkung der giftigen Chemikalien. Geschätzte 500000 Menschen wurden durch den Unfall verletzt.
Der Unfall passierte aufgrund technischer Mängel, die vorwiegend auf den Geiz der amerikanischen Mutterfirma zurückzuführen sind. Bis heute weigert sich Union Carbide, angemessene Entschädigungen an die Opfer zu zahlen, geschweige denn, das Gelände zu dekontaminieren (was laut Schätzungen von Greenpeace durch einen lächerlichen Aufwand von 30 Millionen US- Dollar geschehen könnte). Die Bevölkerung Bhopals hat seit dem Unfall nur mangelnden Zugang zu unverseuchtem Trinkwasser. Wir haben immer noch nicht begriffen, wieviele Menschen weltweit für den Wohlstand von uns paar Ameuropäern ins Gras beissen mussten und müssen. Labels: Amerika, nachdenklich, zum Kotzen
Comments:
Nur zur Ergänzung:
Die UC-Corporation zahlte nach fünf Jahre währenden Verhandlungen 470 Mio. Dollar an den Indischen Staat, der diese Summe aber nur zu einem geringen Teil an die Opfer weitergab. Der Jahresumsatz damals belief sich auf 9,5 Mrd. Dollar. Dow Chemical, zu dem UC heute gehört, setzte Anno 2008 57,5 Mrd. US-Dollars um. Aber wozu noch Pestizide? Wir haben doch Monsanto. Noch was: seht mal nach, von welcher Marke das T-Shirt ist, das Ihr gerade tragt.
T-Shirt-wise bin ich safe. Auch was Essen angeht kann man beachten, regional zu kaufen. Das bessere Obst und Gemüse gibts eh beim Türken und Fisch und Fleisch auch.
Man kann nicht bei allem ausweisen, aber wenn man es da wo es geht bewusst tut, bemerkt man irgendwann dass man keinen Boykottaufruf mehr befolgen muss, weil man den Kram eh schon nicht mehr kauft.
T-Shirt-wise bin ich safe. Auch was Essen angeht kann man beachten, regional zu kaufen. Das bessere Obst und Gemüse gibts eh beim Türken und Fisch und Fleisch auch.
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Man kann nicht bei allem ausweichen, aber wenn man es da wo es geht bewusst tut, bemerkt man irgendwann dass man keinen Boykottaufruf mehr befolgen muss, weil man den Kram eh schon nicht mehr kauft. Links to this post: << Home |
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