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Samstag, Juli 26, 2008

 

Happy Birthday

1.:
Michael Jagger
Der nicht unter Selbstzweifeln leidende Leader der Strolling Bones,
Verzeihung, Rolling Stones feiert heute seinen 65.
Obwohl die Stones nicht meine Lieblingsband sind, konnte ich mich
schon live von deren Professionalität überzeugen. Hut ab.
Professionell ist auch die Art und Weise, Vermögen anzuhäufen und
zu verwalten. Ob Stücke wie "I can't get no (Satisfaction)" und
"Street Fighting Man" da noch Berechtigung haben, sei dahingestellt.
Jedenfalls kann die Band immer noch Stimmung erzeugen.
Los: noch 'ne Tour!

2.:
The FBI
Das Federal Bureau of Investigation wird heute 100.
Vor seiner Gründung durch Charles Bonaparte gab es in den USA nur
die jeweilige Staatspolizei, ein flüchtiger Bankräuber brauchte also nur
die Grenze zwischen, sagen wir Texas und New Mexico zu überschreiten
und konnte dem verfolgenden Sheriff eine lange Nase drehen.
Eine Bundespolizei tat also Not, wie Präsident Roosevelt und Attorney
General Bonaparte erkannten.
Anfangs hatte das Bureau of Investigation (BOI), das erst 1935 in FBI
umbenannt werden sollte, allerdings unter einem eher schlechten Ruf zu
leiden. Dies zu ändern gelang J. Edgar Hoover, der 1924 Direktor des
FBI werden sollte zumindest teilweise. Er professionalisierte die
Verbrechensbekämpfung, führte z.B. den Fingerabdruckabgleich ein, und
verstand, mit den Medien umzugehen.
Allerdings mischte er auch kräftig gegen die "antiamerikanischen Umtriebe"
in der Mc. Carthy - Ära mit und die Bürgerrechtsbewegung war ihm ein
Dorn im Auge. So lies er Parties und außerehelichen Verkehr des
Martin Luther King ausspionieren und machte die Bänder zum gemütlichen
abendlichen Anhören als gelungene Reden des Bürgerrechtlers dessen Frau
zum Präsent.
48 Jahre war Hoover Direktor des FBI.
Die G-Men, die Government - Men schlagen immer noch hart zu.
Happy Birthday, FBI. Auf weitere 100 paranoide Jahre.

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Donnerstag, Juli 24, 2008

 

Strahlendes Wetter wieder mal

Und wieder ist irgendwo in Frankreich ein Störfall passiert.
Hätte auch in Deutschland passieren können, ist aber fast egal,
denn wenn's mal richtig rummst, siehe Tschernobyl, ist
Mitteleuropa eh nur noch Schutt und Asche. Zumindest was
die Bewohnbarkeit, respektive Lebensqualität angeht.

Die andere Geschichte ist natürlich die Frage, wohin mit dem
entstehenden Müll, sofern er nicht gleich für Bomben verbraucht
wird?
Plutonium 239 zum Beispiel, das letztendlich aus dem Zerfall
von in Atomkraftwerken entstehendem 243 Pu entsteht, hat eine
Halbwertszeit von nur 24110 Jahren.
(Ganz abgesehen davon, dass davon ausgegangen wird, dass die
Inhalation von einigen Mikrogramm (ein paar 1/1000000g) für
einen sicheren Krebs reicht.)

Die letzte Eiszeit ging vor etwa 10000 Jahren zu ende. Wenn
damals also ein Fass mit solchem Zeug vergraben worden wäre,
hätte es etwa ein Drittel seiner Sollhaltbarkeit schon überstanden.
Allerdings: könnten wir die Warnhinweise auf diesem Fass
überhaupt noch entziffern?
Was wissen wir schon von unseren jungsteinzeitlichen Vorfahren?
Und: könnten unsere Nachfahren diesen kryptischen, in drei
Sektoren unterteilten Kreis mit Punkt im Zentrum richtig interpretieren?
Oder würden sie ihn etwa für das Symbol eines Götzen halten, den die
bedauernswerten primitiven Vorfahren anbeteten?
Mit all dem müsste unsere Kandisbunzlerin und Oberphysikerin
doch rechnen. Warum nur wird dennoch an dieser Art von
Energiegewinnung festgehalten, mit allen sinnigen und unsinnigen
Argumenten? Wer nur hat etwas davon?
Fragen über Fragen...

Dienstag, Juli 22, 2008

 

Gruslich

Die Regierung von Georgia bestellt 500.000 Plastiksärge.
Ist da irgendwie mal wieder ein überraschender Terrorangriff geplant? Schabernack bei irgendeiner Behörde? I´ve got Georgia on my mind...

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Das Schönste

am Beruf als Musiklehrer sind die Schulferien. Und die fangen übermorgen an. 6.5 Wochen harter Freizeitstoff. Wird mir Zeit geben, das Studio endlich richtig zum Laufen zu bringen (hatte gestern nacht schon umfangreiche Fortschritte), einen kleinen Abstecher nach Westfrankreich zu machen und ENDLICH mal wieder richtig auszuschlafen.

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Montag, Juli 14, 2008

 

Die Zahl vom Viech

Iron Maiden waren klasse, aber viel besser gefällt mir das Cover von Djali Zwan, das mir schon seit Tagen im Kopf und auf der Gitarre rumgeht.

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Sonntag, Juli 06, 2008

 

Nette Idee

von der "Brighton Port Authority" (BPA).
Wer jetzt verzweifelt überlegt, woher er die Stimme kennt...
David Byrne. Talking Heads; genau.

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Donnerstag, Juli 03, 2008

 

Bring the bass back...

Jaco Pastorius war eine Legende. Kaum ein Bassist hat soviele andere Bassisten beeinflusst, sein trauriger Niedergang, der damit endete, daß er von seinem eigenen Clubmanager im Streit erschlagen wurde machte aus dem Virtuosen ein obdachloses und drogensüchtiges Wrack.
So verlor Jaco Pastorius in seinem letzten Jahr seinen Bass im Central Park, unklar, ob er gestohlen wurde, oder ob Jaco nicht mehr Herr seines Instruments war.
Dieser bundlose Bass ist wieder aufgetaucht. Und die gute Nachricht der Bassisten, die ihn positiv auf Echtheit überprüft haben: Er ist besonders leicht zu intonieren. Was für Milliarden von Bassisten, die Jacos Spielweise studieren bedeutet, daß eben nicht nur virtuose Finger für die perfekte Intonation sorgten, sondern auch das Instrument ein wenig mitgeholfen hat. Der Bass ist ein von Pastorius selber modifizierter Fender, die Bundstäbchen mit einem Brotmesser entfernt und der Hals mit Bootslack überzogen.

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Mittwoch, Juli 02, 2008

 

Doch kein Bock auf Demokratie

Laut einer Studie der Friedrich-Ebert- Stiftung glauben ein Drittel der Westdeutschen sowie die Hälfte der Ostdeutschen nicht daran, daß die Demokratie Probleme lösen kann.
Überraschenderweise zieht sich dieses Verhältnis durch alle Schichten, die die Angst ums Überleben haben und die die Angst davor haben, ihre gepflegte Existenz zu verlieren. Kriegen die Menschen hier demnächst mal wieder raus, wie wenig sich Existenzangst um Demokratie und Vernunft schert?
Leider macht die Umfrage keinen Unterschied zwischen "Demokratie" und "unserer Demokratie", da geht´s doch um ganz verschiedene Dinge, oder?

(via jensscholz.com)

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Dienstag, Juli 01, 2008

 

Blaue Bildschirme

hatte ich in letzter Zeit genug. Nachdem es mir nicht gelungen ist, eine stabile Installation auf dem neuen Studiorechner zum Laufen zu bringen, die seltener als zweimal am Abend abgestürzt ist, habe ich das Ding in Udos Werkstatt geschleppt. Dieser bestätigte wenige Stunden später meinen Verdacht auf ein defektes Mainboard, indem er sich Sekunden nach dem Einschalten am Kühlkörper der Southbridge die Finger verbrannte.
Er hat bei seinem Lieferanten sogleich ein neues Brett bestellt, in zwei Tagen werde ich´s dann nochmal probieren. Solange muss der alte, aber unendlich stabile Studiorechner zum Jam Session machen herhalten.

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