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Donnerstag, Juli 24, 2008Strahlendes Wetter wieder mal
Und wieder ist irgendwo in Frankreich ein Störfall passiert.
Hätte auch in Deutschland passieren können, ist aber fast egal, denn wenn's mal richtig rummst, siehe Tschernobyl, ist Mitteleuropa eh nur noch Schutt und Asche. Zumindest was die Bewohnbarkeit, respektive Lebensqualität angeht. Die andere Geschichte ist natürlich die Frage, wohin mit dem entstehenden Müll, sofern er nicht gleich für Bomben verbraucht wird? Plutonium 239 zum Beispiel, das letztendlich aus dem Zerfall von in Atomkraftwerken entstehendem 243 Pu entsteht, hat eine Halbwertszeit von nur 24110 Jahren. (Ganz abgesehen davon, dass davon ausgegangen wird, dass die Inhalation von einigen Mikrogramm (ein paar 1/1000000g) für einen sicheren Krebs reicht.) Die letzte Eiszeit ging vor etwa 10000 Jahren zu ende. Wenn damals also ein Fass mit solchem Zeug vergraben worden wäre, hätte es etwa ein Drittel seiner Sollhaltbarkeit schon überstanden. Allerdings: könnten wir die Warnhinweise auf diesem Fass überhaupt noch entziffern? Was wissen wir schon von unseren jungsteinzeitlichen Vorfahren? Und: könnten unsere Nachfahren diesen kryptischen, in drei Sektoren unterteilten Kreis mit Punkt im Zentrum richtig interpretieren? Oder würden sie ihn etwa für das Symbol eines Götzen halten, den die bedauernswerten primitiven Vorfahren anbeteten? Mit all dem müsste unsere Kandisbunzlerin und Oberphysikerin doch rechnen. Warum nur wird dennoch an dieser Art von Energiegewinnung festgehalten, mit allen sinnigen und unsinnigen Argumenten? Wer nur hat etwas davon? Fragen über Fragen... |
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