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Montag, Oktober 29, 2007

 

Evelyn Hamann ist tot

Eines der letzten Gesichter des wirklich komischen deutschen Fernsehens ist damit zu ihren Ahnen abgeritten. Sehr traurig. Ich verabschiede mich mit einem "Aber Hildegard, warum sagen sie denn nichts". Frau Hoppenstedt, sie werden mir fehlen.
Immerhin hat sie es geschaft, ein "selbständiges Glied der Gesellschaft" zu sein.

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Freitag, Oktober 26, 2007

 

Heute

in der TAZ: ein Interview mit Einem der noch weiß,
was Krieg bedeutet zum Thema selbst, zu Rattenfängern,
zum Irak und zu Afghanistan.

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Mittwoch, Oktober 24, 2007

 

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Damned, da möchte man es sich mal seit langem wieder nen Abend im Internet gemütlich machen - ZAPP - Bluescreen und ein neu startender Rechner, der sich in der ewigen verzweifelten Schleife des versuchten Neustarts befindet. Neuinstallation hat das Problem nicht behoben, eingehende Analyse durch sukzessives Auseinanderreissen des Computers ergab ein defektes Mainboard. Bringt mir einen Verantwortlichen !!!

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Donnerstag, Oktober 18, 2007

 

DIY

Die Do-it-yourself-Welle greift weiter um sich.
So extrahieren sich bereits 20% der Briten mittlerweile
ihre Zähne selbst, wahrscheinlich aus Ermangelung der
finanziellen Ressourcen um den teuren Dentisten zu
entlohnen. Da ein Ende der Entwicklung nicht abzusehen ist,
wird es wohl weiter zu Fällen von Zwirn-um-Pflasterstein oder
-Türklinke und Zweikomponentenkleber an zerbrochenen
Kronen geben.
Wenn ich mich hierzulande so umsehe, wird die hiesige Statistik
nicht wesentlich von der britischen abweichen, wobei sich Näheres
meiner Kenntnis entzieht.
Für bedenklich halte ich diesbezüglich außerdem, daß auch hier
mittlerweile ein US-amerikanisches System angestrebt wird,
nach dem Zahnbehandlungen rein kosmetischer Natur sind,
und daher nicht von der Krankenversicherung getragen werden.

Die ärztliche Ethik wird sowieso immer höher gehalten, besonders
von denen, die verzweifelte Mütter mit ihren Kindern selbst im
Notfall abweisen, da die Klinik nicht über eine Kinderstation verfüge... .

So wird denn wohl bald zahnmedizinisches Besteck auch bei
Hagebau angeboten werden - mach Dein Ding, während das
britische Unterhaus über eine Änderung ihrer Nationalhymne
berät. Zur Diskussion stehen Zappas "Baby take your teeth out"
sowie "Bad Tooth" von Lee "Scratch" Perry & the Upsetters.

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Dienstag, Oktober 16, 2007

 

Welthungertag.

Das erinnert mich daran, wieviel Glück ich habe, zur richtigen Zeit,
am richtigen Ort geboren worden zu sein.
Zwar gibt es auch hier und heute Menschen, die kaum die Mittel zum
Überleben haben. (Herr Hartz gehört glücklicherweise nicht dazu.
Sonst müsste er womöglich irgendwann Sklavenarbeit gegen eine Eurille
pro Stunde leisten, daß ihn sein eigenes Modell nicht verhungern lässt.)

Aber, noch hab' ich 'nen Job und bin auch noch so leistungsfähig, mich
selbst ernähren zu können.

Anders sieht es zum Beispiel in Afrika aus.
Die meisten der 24000 Leute, die täglich hungers sterben, sind Afrikaner.
In Kenia allerdings macht gerade ein neues Lebensmittel Karriere:
die Kartoffel.
Mindestens zwei Ernten pro Jahr sind sicher, in höheren Lagen noch viel mehr.
Das bringt Sättigung und womöglich Wohlstand.
Hoffen wir, daß dort kein "Potato famine" stattfinden wird.

Irgendein Minister hat übrigens behauptet, daß der forcierte Anbau zum
Zwecke nachwachsender Rohstoffe den Hunger der Welt verstärke.
Worauf ich nur bitter auflachen konnte, habe ich doch schon in den
siebzigern im TV verfolgt, wie in den USA Tonnen von Äpfeln vernichtet
wurden, nur daß der Preis stabil bleibt.

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Mittwoch, Oktober 10, 2007

 

Save the whales...

... but kill all penguins!

(Die Gesellschaft zur Erhaltung von Landminen)

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Dienstag, Oktober 02, 2007

 

Tierleben

Nach dem Normal-, dem Schad- und dem Problembären ist jetzt
also auch der Okto-bär eingezogen.
Weitläufig verwandt mit dem Octo-puss hat er zwar weit weniger
Tentakel, dafür umso mehr Fell, welches er auch bitter nötig
hat, ob der momentanen morgendlichen Temperaturen.
Sein Lebensraum hingegen ist weitaus größer. Dieser erstreckt sich
praktisch über die gesamte Fläche, in der einmal die römischen
Katholiken ihre Finger drin hatten. Daß ihm einst (1582) Papst Gregor
(jawohl, auch ein Katholik) zehn Tage geklaut hat, nur daß ihm nach
seiner Kalenderreform der März, der einundzwanzigste, wieder an's
Frühlingsäquinoktium rückt, sodaß er beim urbi et orbi an Ostern
nicht so schwitzen muß, hat der Bär längst verkraftet.
Mehr Sorgen bereitet ihm der Gedanke, daß er vielleicht einmal
von irgendeinem, wahrscheinlich bayrischen, Politiker zum
Problembären herabgestuft wird, womöglich nur wegen des
fehlenden Goldes.
Obwohl es mittlerweile unwahrscheinlich ist, daß er jemals in Stoi-bär
umbenannt wird. Eher schon in Hu-bär.
Honi soit qui mal y pense.

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