![]() |
Dienstag, Oktober 16, 2007Welthungertag.
Das erinnert mich daran, wieviel Glück ich habe, zur richtigen Zeit,
am richtigen Ort geboren worden zu sein. Zwar gibt es auch hier und heute Menschen, die kaum die Mittel zum Überleben haben. (Herr Hartz gehört glücklicherweise nicht dazu. Sonst müsste er womöglich irgendwann Sklavenarbeit gegen eine Eurille pro Stunde leisten, daß ihn sein eigenes Modell nicht verhungern lässt.) Aber, noch hab' ich 'nen Job und bin auch noch so leistungsfähig, mich selbst ernähren zu können. Anders sieht es zum Beispiel in Afrika aus. Die meisten der 24000 Leute, die täglich hungers sterben, sind Afrikaner. In Kenia allerdings macht gerade ein neues Lebensmittel Karriere: die Kartoffel. Mindestens zwei Ernten pro Jahr sind sicher, in höheren Lagen noch viel mehr. Das bringt Sättigung und womöglich Wohlstand. Hoffen wir, daß dort kein "Potato famine" stattfinden wird. Irgendein Minister hat übrigens behauptet, daß der forcierte Anbau zum Zwecke nachwachsender Rohstoffe den Hunger der Welt verstärke. Worauf ich nur bitter auflachen konnte, habe ich doch schon in den siebzigern im TV verfolgt, wie in den USA Tonnen von Äpfeln vernichtet wurden, nur daß der Preis stabil bleibt. Labels: nachdenklich, Politik |
GuestbookWebcamLinksJens ScholzAbhikas World Pump (Rocks) dimjon floetry Suitec raumhafen.net Astrid archives |