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Dienstag, Oktober 02, 2007Tierleben
Nach dem Normal-, dem Schad- und dem Problembären ist jetzt
also auch der Okto-bär eingezogen. Weitläufig verwandt mit dem Octo-puss hat er zwar weit weniger Tentakel, dafür umso mehr Fell, welches er auch bitter nötig hat, ob der momentanen morgendlichen Temperaturen. Sein Lebensraum hingegen ist weitaus größer. Dieser erstreckt sich praktisch über die gesamte Fläche, in der einmal die römischen Katholiken ihre Finger drin hatten. Daß ihm einst (1582) Papst Gregor (jawohl, auch ein Katholik) zehn Tage geklaut hat, nur daß ihm nach seiner Kalenderreform der März, der einundzwanzigste, wieder an's Frühlingsäquinoktium rückt, sodaß er beim urbi et orbi an Ostern nicht so schwitzen muß, hat der Bär längst verkraftet. Mehr Sorgen bereitet ihm der Gedanke, daß er vielleicht einmal von irgendeinem, wahrscheinlich bayrischen, Politiker zum Problembären herabgestuft wird, womöglich nur wegen des fehlenden Goldes. Obwohl es mittlerweile unwahrscheinlich ist, daß er jemals in Stoi-bär umbenannt wird. Eher schon in Hu-bär. Honi soit qui mal y pense. Labels: Echt krass, na sowas, Politik, Religion, wtf? |
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