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Sonntag, Juni 24, 2007Mutterplanet
Ich weiß nicht, wann ich zum ersten Mal Google Earth sah, aber
das weiß ich noch: mein Erstaunen kannte damals keine Grenzen. Sowas gab's vorher einfach nicht. Seither hat sich viel getan. Die Auflösungen in einigen Städten deutschlands liegt mittlerweile bei 5-10 cm, die Anzahl und Qualität der virtuellen 3D Gebäude ist beträchtlich gestiegen, ebenso wie die der Overlays, angeschlossenen Webcams etc. pp.. Aber gibt es auch Alternativen. NASA World Wind sei z.B. genannt, das Bilder von verschiedenen Satelliten, die mit verschiedenen Technologien aufgenommen wurden (Röntgen, IR...) offeriert, von dem es auch Pendants für den Mond, den Mars, die Venus und den Jupiter gibt, oder ein Norwegisches Produkt, dessen Bezeichnung mir aber entfallen ist, da es noch sehr entwicklungsbedürftig erscheint. Nun hat auch Microsoft selbst keine Kosten und Mühen gescheut, um auch sowas zu haben. Life Search Maps nennt sich nun deren Software, ein ActiveX - plugin, daß ich vor vielleicht einer Stunde auf meinem Rechner installiert habe. Was auf den ersten Blick sichtbar wird: es fängt an, wie bei Google Earth: erst kommen die USA, dann Deutschland und der Rest Europas. (Da wird mal wiedser klar, wie der Mammon in der Welt verteilt ist..) Bei näherem hinsehen allerdings erstrahlt so manches 3D Gebäude in ganz anderem Lichte: ![]() (klikkit) Außerdem hat MS wohl seine gesamten Kunsthonigvorräte verkauft, um seine Konkurrenten auszustechen. Momentan läuft nämlich das Projekt eigens für die Datenbank millionen von Luftbildern in Europa zu schießen, aus einzig für diesen Zweck operierenden Flugzeugen. Die Piloten müssen dazu einen sehr eng tolerierten Kurs einhalten und dürfen nicht schneller als 108 knoten fliegen, um die Bilder nicht zu verwischen, während fünf Kameras jede Sekunde ein Bild knipsen. Auf diese Weise werden Ansichten aus veschiedenen Winkeln produziert, mit einer Auflösung von 15 cm/px. So soll man später in seinem Browser statt der Ansicht streng von oben zwischen Bildern aus mindestens fünf Winkeln wählen können. Bis Ende 2008, so hoffen die Schaffenden, werden 900 europäische Städte so abgelichtet sein, das heißt, jede mit einer Einwohnerzahl von über 50 000. Mann, bin ich gespannt! Labels: Bilder, Google, virtuell
Comments:
That's a pity, indeed.
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Hast Du's auch auf der Studiomaschine probiert? Braucht vielleicht nur ne Grafikkarte mit höheren Specs. Links to this post: << Home |