![]() |
Samstag, März 10, 2007Juggernaut goes Secondlife
Nachdem ich mit Jens vor zwei Jahren schon vor zwei Jahren in Star Wars Galaxies rumgetrieben und erste Erfahrung in virtuellen Online- Welten gesammelt habe, habe ich mich jetzt mal bei Second Life angemeldet.
Second life ist die komplexeste Online- Welt, die ich bis jetzt betreten habe. Die Mitgliedschaft ist kostenlos, zum Mitmachen muss ein ca. 30MB grosser Client auf dem Rechner installiert werden. ![]() Second Life als Spiel zu bezeichnen würde der Sache nicht gerecht werden, es ist ein offenes System, das Usern gestattet, eigene Gegenstände zu entwerfen, die mit Scriptfunktionen ausgestattet werden können. Jeder Teilnehmer verfügt sofort über alle Möglichkeiten und Rechte innerhalb der virtuellen Welt. Je nach Tageszeit befinden sich gleichzeitig bis zu momentan max. 70000 Teilnehmer auf der enorm weiten Landkarte von SL. Habe hier schon einige nette Leute über ihre Avatare kennengelernt und werde langsam meine Karriere als Rock n´Roll Musiker und Musikpublizist in SL vorantreiben. Ich halte euch auf dem Laufenden. Labels: (Sub?)Kultur, Secondlife, virtuell
Comments:
hm. ich bin ja nicht wirklich begeistert von sl. hakelige steuerung, lags, abstürze, mäßige grafik, der ganze kommerzhype, der da grad umläuft...ich glaube, ich reaktiviere lieber swg.
Nee, auf SWG habe ich gar keine Lust mehr, zuviele 11jährige, zuviel Rumgerenne für Skillpunkte und zuviel George Lucas. Die Grafik in SL kann sich mit SWG durchaus messen, Lags gibt´s kaum. Und der Kommerzhype bildet auch nur ab, was in der Aussenwelt passiert, man muss sich nur die richtigen Plätze suchen.
Wenn ich ballern will, nehm ich mir´n Ballerspiel. Habe in den letzten Tagen soviele Leute getroffen, deren Wortschatz über "Can u buff me?" weit hinaus geht, da musste man auf SWG lange suchen.
Hah, lustig, gerade wollt' ich anheben darüber zu bloggen, da seh' ich,
Kommentar veröffentlichen
daß mir da jemand zuvorgekommen ist. Ja, auch ich hab mich angemeldet. Vorgestern. Das Ding hat in hohem Maße Suchtpotential und erinnert mich einerseits an Tad Williamsens "Otherland", in dem die Netkiddies teilweise verhungern, weil sie zwar in der VR essen, dabei aber vergessen ihren Kohlenstoffkörper zu füttern (ähnliches sagt man ja schon WOW nach, ist aber noch Hörensagen); andererseits kommt's mir vor wie ein aufgeblähtes, animiertes Chatprogramm mit ein paar Extras. Was sehr an Williams erinnert, ist die Tatsache, daß der Status erkennbar sprunghaft steigt, wenn man seinem Avatar nur mal gekaufte Haare statt der kostenlosen Noob-Grundaustattung gönnt. Nicht, daß ich mir das leisten könnte (mangels Kreditkarte ging mir das Begrüßungsgeld flöten), aber auch ich hab schon nette Leute dort getroffen, die außer Titten und Ärschen noch was Anderes in der Birne haben, und die durchaus großzügig sein können. Dafür hab' ich ein komplettes Sonnensystem in der Tasche. Witzig: die Animation "Hitler eating watermelon" im Club Arsheba, deren Screenshot ich leider in den Kommentaren nicht veröffentlichen kann. Mal sehen, was diese Sache noch so hervorbringt und wann sie anfängt langweilig zu werden. Links to this post: << Home |