HMleiste10202

Montag, Februar 27, 2006

 

sechseinhalb

Vor ein paar Tagen hat die Weltbevölkerung die 6 1/2 Milliardengrenze
überschritten. In dieser Minute leben 6.529.787.988 Menschen auf diesem Planeten.
Das Ganze setzt sich natürlich exponentiell fort; im letzten Jahrhundert hat
sich die Weltbevölkerung fast vervierfacht. Zur Zeit werden 2,6 neue
Menschen pro Sekunde dazugerechnet.

Das wirft natürlich Probleme auf. Die Leute wollen essen und trinken, sie
wollen nicht frieren, sich von A nach B bewegen und was der Bedürfnisse
mehr sind.
Jemand hat mal einen Faktor definiert (leider find' ich den Link gerade
nicht) der einiges berücksichtigt: Ressourcenverbrauch, Landverbrauch,
Emissionen... Natürlich, wer hätte Anderes vermutet, liegen die USA an der Spitze,
dh. dieser Faktor fällt dort ziemlich hoch aus. Anders herum kann man sich
denken, daß die Entwicklungsländer Schlußlicht sind. Wir hier sind so
ziemlich im gehobenen Mittelfeld.

Nun könnte man denken, daß ein direkter Zusammenhang zwischen
diesem Faktor und der Bequemlichkeit besteht. Dem ist aber nur bedingt
so. Ich kann mich z.B. mit dem geländegängigen Wagen wie sie gerade
modern sind, nehmen wir einen Porsche Cayenne, oder mit einem, sagen
wir nicht zu großen Opel fortbewegen. Bei erstgenanntem Fahrzeug
bewege ich tonnenweise unnötiges Blech bei äußerst ungünstigem
Querschnitt, also hohem Luftwiderstand durch die Gegend, bei dem nicht
wesentlich unbequemeren Opel sieht die Energiebilanz aufgrund der
andersartigen Geometrie schon anders aus.Das ist nur ein Beispiel,
ich habe nichts gegen Porsche, diese Firma baut äußerst schöne und fortschrittliche Sportwägen.

Wie dem auch sei, das Fazit dieser Rechnung war, daß der Planet nicht
ganz die Hälfte seiner Einwohner auf Dauer aushielte, wenn sich der
Verbrauchs-/Gebrauchsfaktor knapp unter dem Mittelwert einpendelte.
Da sind wir aber noch weg von.

Man kan sich da ganz eingehend informieren, man braucht nur in die
Suchmaschine seiner Wahl den Begriff "Weltbevölkerung" eingeben.


P.S.: In Deutschland sieht's anders aus: Laut Statistik wünscht sich der
Bundesbürger 1,52 Kinder (Stand 11/2004). Da zumindest die Männer
zunehmend unfruchtbarer werden (wegen Weichmachern etc.) kann nicht
einmal dieser Wunsch immer erfüllt werden. Die Folge: Stagnation oder gar
Rückgang sowie Überalterung der Bevölkerung.
Wer nur wird meine Rente bezahlen?

Comments:
Dieser link wurde vor Jahren auf der ersten JIS site placiert.

http://www.secretsituation.com/geo/graphic1.htm

"Ja, wenn es tickt, ja wenn die Bombe tickt, ja dann isch es eine Zeitbombe..." (Emil Steinberger)

"Wir müssen unsere Ärsche von diesem Felsen heben!" (John Bigbootee)
 
Sehr anschaulich, danke Knut.
 
Habe ich diesen Link gesucht. Danke.
 
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